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In Roggwil suchte er Mädchen für Sperma-Partys
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20. Januar 2012

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Blick
Von Ralph Donghi
In Roggwil suchte er Mädchen für Sperma-Partys
ROGGWIL BE - Lehrer S. ist ein regelrechter Sex-Grüsel und wurde deshalb schon mal fristlos entlassen. Trotzdem konnte er sich wieder als Lehrer bewerben. Doch jetzt ist Schluss.
Dieser Brief ging nach der Freistellung von S. an die Eltern der Schüler in Herbetswil SO.
Bild: ZVG

Der Kampf gegen Grüsel-Lehrer ist für die Behörden schwierig. Der Datenschutz verhindert, dass sie über die Taten der Schmuddel-Pädagogen informiert werden.

171-mal hatte ein Solothurner Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen (BLICK berichtete). Er wurde im Sommer 2011 verurteilt. Und trotzdem durften die Strafbehörden dem Solothurner Departement für Bildung den Namen des Primarlehrers nicht verraten.

Die Schulbehörde wusste nur, dass im Kanton ein Kinderporno-Konsument unterrichtet. Schliesslich erklagte sich das Departement die Einsicht in den Strafbefehl. Und entliess den Lehrer Ende 2011.

Ähnlich war auch der Fall eines Lehrers in Herbetswil SO.

S.* bekam schon im Mai 2009 an der Schule in Roggwil BE eine fristlose Kündigung! Dort hatten Schüler Pornoseiten ihres Lehrers entdeckt. Auf diesen suchte S. 18-jährige Frauen für Sperma-Partys, organisierte Gang-Bangs, lud zu Sauna-Workshops ein oder bot sich als Vater für Mädchen alleinerziehender Mütter an.

Für all das wurde S. aber nie verurteilt, da es keine Übergriffe auf Schüler gab.

S. sollte 2010 in Hindelbank BE Lehrer werden. Doch ein Roggwiler Vater informierte die Erziehungsdirektion, die der Gemeinde die Freistellung von S. nahelegte.

Trotzdem liess sich S. im Herbst 2010 in Herbetswil anstellen. Doch er hätte nicht unterrichten dürfen. Dann wird die Vorgeschichte aus Roggwil bekannt, Anfang 2011 wird S. freigestellt.

Jetzt bietet er im Internet psychologische Beratung an. «Ja, ich bin der entlassene Lehrer», sagt S. zu BLICK. Tut es ihm leid, was er getan hat? «Ich gebe keine Auskunft, respektieren Sie das.» Im «Schweizerischen Sexführer» sprach S. vor Jahren aber noch. Dort befürwortete er sexuelle Erlebnisse mit Kindern.

* Name der Redaktion bekannt

 1 Kommentar
E. Vogt
23. Januar 2012
Endingen
02:59

Verheerend ist, dass unser Staat nicht in der Lage oder gewillt ist unsere eigene Kinder zu schützen.
Sie alle verstecken sich hinter dem Datenschutz welcher nur oder fast ausschliesslich die Verbrecher schützt.

Stichworte
Lehrer  Pornografie  Volksschule 
Pädagoge S. organisierte auch Gang-Bangs. (Ralph Donghi)
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