 | Sex-Box für Kinder Bild: Blick, Stefan Bohrer | |
Was die Junge SVP schon vor Monaten kritisierte, wird nun konkret. Im Rahmen des „Lehrplan 21“, der im Jahr 2014 für alle 21 Deutschschweizer Kantone in Kraft tritt, soll der staatlich verordnete Sexualunterricht bereits für Kindergärtler obligatorisch werden. Unschuldige, verträumte vier- bis fünf-jährige Kinderchen werden mit kruden Sexualpraktiken konfrontiert, die ihr kindliches Wesen verderben werden. Was bis anhin Sache der Eltern war, soll laut den Zielen der Bildungsbürokraten neu der Staat an sich reissen. Wie der „Sonntags-Blick“ enthüllte, gedenkt er dies mit fragwürdigen, nicht altersgerechten Methoden zu tun.
Jede Klasse erhält einen „Sex-Koffer“ oder mit fortgeschrittenem Alter eine „Sex-Box“. Diese enthalten Holzpenisse, Plüschvaginas, Puppen oder Videos. Die kleinen Kinderchen sollen sich zu leiser Musik gegenseitig massieren oder sich mit warmen Sandsäcken berühren. Kein Wunder, stossen diese unglaublichen Praktiken bei vielen Eltern auf blankes Entsetzen. Dabei ist es absolut inakzeptabel, dass insbesondere die betroffenen Eltern ohne Mitsprache blieben und vor beschlossene Tatsachen gestellt werden. Wie schon das umstrittene HarmoS-Konkordat wurde auch der Lehrplan 21 von Bildungsbürokraten erarbeitet – ohne das Volk und die Politiker.
Die Junge SVP Luzern wird sich mit allen demokratischen Mitteln gegen das Sexualkunde-Obgligatorium für Vier-Jährige zur Wehr setzen. Die Jungpartei hat deshalb die Petition „Kein Sexualunterricht für 4-Jährige“ lanciert. Der Regierungsrat wird damit aufgefordert, auf die geplante Einführung der obligatorischen Sexualkunde für Kindergärtler im Kanton Luzern zu verzichten. Die Sammelfrist dauert bis am 26. Juni 2011. |