 | Was wird aus den von der Verfassung geschützen Institutionen Ehe und Familie? Dieses gleichgeschlechtliche, kalifornische Paar feiert seine Verpartnerung. Die Protagonisten des Gender Mainstreaming begrüßen solche Konstellationen, und die Frage, ob diese Kinder wohl gern einen Vater hätten, wird beiseitegewischt. Der Vorstoß des Europarates, nun die Worte „Vater“ und „Mutter“ aus amtlichen Texten zu verbannen, belegt den Einfluss der Gender-Lobby. Bild: Getty | |
Bezeichnenderweise ist es ausgerechnet jenes europäische Land, welches nicht einmal in der EU ist, das dem Wahnsinn „Gender“ jedoch schon seit einiger Zeit ergeben dient und das nun voranprescht: die Schweiz. Dort wird die amtlich verbindliche Sprache neu definiert. Und laut diesem neuen, amtlichen Leitfaden fällt die Verwendung der Begriffe „Mutter“ und „Vater“ unter die Kategorie der Diskriminierung. Da das Endziel des Gender Mainstreaming die Auflösung der Geschlechter ist, heissen die Personen, die bis dato als Mutter und Vater bekannt waren, künftig ganz neutral: Elter. Ist das nicht prima? So einfach kann die Welt in Wirklichkeit sein.
Die stellvertretende Leiterin der Zentrale Sprachdienste, Sektion Deutsch, der Bundeskanzlei Schweiz, sagte auf Anfrage, dieser Leitfaden sei für amtliche Publikationen verbindlich. Die politisch Verantwortlichen in Bern folgen damit der Beschlussvorlage 12267 im Ausschuss für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der in den Nationen gegen unerlaubte Begriffe wie Mutter und Vater amtlich vorgehen soll.
Vor wenigen Tagen erst war bekannt geworden, dass der Europarat künftig die Medienvertreter europaweit „umschulen“ wolle, wonach diese künftig die Frau nicht mehr als Mutter darstellen dürften, weil dies diskriminierend sei. Auch europaweite Richtlinien für die Werbung in den Medien legten bereits fest: Frauen dürfen nicht mehr am Herd oder an der Waschmaschine gezeigt werden.
Dabei gibt es – dank Gender – ja schon längst keine Hausfrauen mehr. Denn der Begriff „Hausfrau“ wurde amtlich abgeschafft und durch „Haushaltsführende“ ersetzt. Der deutsche Hausfrauenbund (DHB) hat sich jetzt umbenannt: Der Dachverband mit Sitz in Bonn heisst künftig „DHB – Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden“.
Doch keine Angst, auch die Männer dürfen keine Hausmänner mehr sein, auch ihnen gebührt nun die Bezeichnung: Haushaltsführender. Da macht es ihm dann doch gleich viel mehr Spass, wenn Vati, pardon, Elter, die Schürze umbindet und für das gestresste andere Elter und den Nachwuchs das Essen zubereitet, nachdem er vorher alles ordentlich gesaugt und gebügelt hat. Dank Gender Mainstreaming. |